TFM – Integrative, sanfte Körpertherapie für die Frau!

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  • als Antwort auf: Reaktion während der Behandlung #27686
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Susanne,

    unverhofft kommt oft. Für uns sind diese Reaktionen gleichzeitig fast schon eine “Liebeserklärung”, denn das System unseres Gegenübers fühlt sich in einem sicheren und geschützten Rahmen, um (teilweise endlich!) loslassen zu dürfen.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Reaktion während der Behandlung #27684
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Susaanne,

    Willkommen in der Welt der Heilarbeit 🙂

    Wir wissen nie, wo sich Blockaden speichern und wie viel bzw. wenig Stimuli es braucht, damit dort Bewegung und Lösung geschieht, wo es so lange Stagnation gegeben hat.

    Des “Pudels Kern und dessen Blockadenlösung” sind so individuell wie die Patientin, die vor uns sitzt, von daher ist es so wichtig, dass wir auf die feinen und kleinen Veränderungen bei der Patientin achten und rechtzeitig unser Impulsgeben einstellen; selbst, wenn es recht zu Beginn einer TFM-Behandlung ist und es nur 8 Minuten für die Reaktion gebraucht hat.

    Bei der LGB zeigt sich ein solches Phänomen z.B. gerne beim Tannenbäumchen, wenn der emotionale Herzpunkt am linken Schulterblattrand, befundet / belastet ist.

    (Der nächste Arbeitskreis, der am 29.9. stattfindet, dreht sich übrigens um eben dieses Thema und wie wir mit Trauma in der TFM-Praxis umgehen).

    Die gute Nachricht: “Was weg ist, ist weg.” (Ich habe es in meinem langjährigen Arbeiten mit TFM / Creative Healing noch NIE gehabt, dass sich an eben dieser Stelle nochmals eine solch heftige Reaktion verbirgt).

    Wie gehe ich vor?
    Innehalten, Patientin stabilisieren, entscheiden, ob ich weiterbehandle oder es für diesen Termin gut sein lasse, Reaktion im Behandlungsbogen vermerken (als * bei dem Teilschritt, wo das Phänomen aufgetreten ist).

    Übrigens:
    Sofern die Patientin mich im nächsten Termin nicht auf den Vorfall anspricht, steht es alleinig in der Patientenakte, denn: was weg ist ist weg – und wir müssen es nicht “künstlich” noch einmal auferstehen lassen.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Endometriose #27675
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Susanne,

    die Frequenz hängt von der Intensität der Beschwerden und dem Geldbeutel der Patientin ab.

    Meistens sehe ich “meine” Endo-Patientinnen 2x im Zyklus (individuell, bevor es sonst zu Schmerzspitzen kommt).

    Wenn es finanziell eng ist, leite ich ein Familienmitglied an (Mama oder den Partner), der dann die jeweils zweite Behandlung übernimmt und wir treffen uns einmal / Zyklus in der Praxis – sowohl zur Behandlung als auch, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Endometriose #27672
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Susanne,

    das Auftreten von Schmerzen ist bei jeder Endometriose-Patientin individuell, von daher musst du bei jeder Endo-Patientin deren Schmerztagebuch einsehen und entsprechend einige Tage, bevor es (erfahrungsgemäß) zu einer Schmerzspitze kommt, einbestellen und behandeln 🙂

    Liebe Grüße,
    Claudia

    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Susanne,

    auch wenn sie “nur” etwas tun möchte, sei dir immer darüber bewußt, dass jede onkologische Erkrankung “großes Kino” ist und nicht nur die Patientin selbst, sondern das ganze Umfeld betroffen ist; beginnend mit dem Diagnoseschock und aller Trauer, die im (Familien-)System ab sofort mitschwingt, denn die Diagnose führt (manchmal leider früher als später) zum Lebensverlust.

    LGB + Herz wäre natürlich eine schöne Einheit, um sich seiner Herzenangelegenheiten klar(er) zu werden

    auch LGB + Leber #1 + Milz ist eine schöne Kombi, da wir damit den Körper aus seiner Stase sanft einladen, wieder “beweglicher” zu sein. Gleichzeitig ist über die Rhyhtmisierung der Milz auch das Immunsystem aufgerufen, sich sinnvoller zu kümmern und auch die (melancholischen) Gedankenfelder können damit gleichzeitig in Fluss gebracht werden.

    Es ist übrigens längst widerlegt, dass Manualtherapie die Krebszellen streuen lässt.
    … und wenn du auf 1000% und Nummer sicher gehen möchtest, dann lässt du deine Patientin etwas unterschreiben, dass sie darüber aufgeklärt wurde, dass durch die ergriffenen Maßnahmen sich die Krebszellen streuen könnten.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Susanne,

    ich war so frei und habe deinen Beitrag als einzelnen Beitrag abgetrennt 🙂

     

    Onkologie flankierend mitzubehandeln verlangt wirklich viel von uns therapeutisch.

    Hier mal einige wichtige Gedanken:

    • Sämtliche Interventionen müssen mit dem behandelnden Onkologen abgesprochen sein, nicht einfach in die laufende Therapie eingreifen.
    • Die Patientin muss zwingend (!) so viel Energie haben, dass wir überhaupt Maßnahmen durchführen können (egal um welche Maßnahmen es sich handelt!), denn jeder zusätzliche Stimulus muss vom Körper-Geist-Seele-Konstrukt ja verarbeitet werden.
    • Sofern wir unter einer laufenden Chemo behandeln (dürfen), sollten wir bei der Behandlung HANDSCHUHE (am besten mehrere Lagen, da das Olivenöl bzw. die Ölsäure das Material angreift) getragen werden, denn die Chemo-Substanzen werden auch über die Haut der Patientin ausgeschieden – nicht, dass du dich selbst mit diesen Substanzen vergiftest.
    • Niemals einen onkologischen Patienten mit der Behandlung überfordern! Weniger ist mehr!
      Wäge genau ab, welche kurzen Abläufe du behandelst… im Vordergrund steht immer die Hinwendung zum Patienten. Wir vermitteln ihm/ihr mit unserem achtsamen Vorangehen, dass nicht die onkologische Erkrankung im Vordergrund steht, sondern der Patient selbst in seinem Bedürfnis nach Berührung.
    • Eine sinnvolle Behandlung inkludiert stets: das Leber-Modul (aber auch hier NIE übertreiben!!!)
    • Oft macht es wesentlichen Sinn, off-body, d.h. berührungsfrei zu agieren.

    Weitere Impulse findest du in unserer TFM*Pedia.

    Herzliche Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: TFM in der Sterbebegleitung #27641
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Gabriela,

    ich bin wieder aus dem Urlaub zurück (und hatte dort, wo wir in Peru gereist sind, keinen verläßlichen Zugriff aufs Internet).

    Was die Sterbebegleitung / Hospizarbeit anbelangt, müssen wir diese differenziert betrachten!

    1. Phase
    Wo der Mensch in seinen letzten Lebenstagen noch wach, ansprechbar und körperlich so belastbar ist, dass zielgerichtete Berührung als angenehm und nicht als Anstrengung empfunden wird, kannst du – je nachdem, ob die Person sich aufrichten kann –  verschiedene Module durchführen oder es beim Anwenden des I. Prinzips (berührungsfrei) belassen.

    Möglich ist immer auch “off-Body” Arbeiten, d.h., dass du die Handgriffe berührungsfrei durchführst.

    Befriedend ist hier das Herzmodul.

     

    2. Phase

    Der Mensch zieht sich mehr und mehr zurück, die Schlafphasen werden länger, er wirkt erschöpfter und kann dir auch Berührung und deren Qualität nicht mehr so differenziert zurückmelden.

    Ich persönlich würde ab dieser 2. Phase als professioneller Sterbebegleiter die Berührung der Familie überlassen, die ihr Familienmitglied sanft und achtsam berührt, um zu vermitteln, dass der Sterbende nicht alleine ist, sondern Begleitung und Präsenz erfährt.

    Hier wäre zum Beispiel das berührungsfreie Ableiten des emotionalen Herzpunktes und v.a. das Ausstreichen der Venenwinkel (Schritt #2) bis über die Schulterkappe und hin zum Ellenbogen befriedend.

     

    3. Phase als eigentliche Sterbephase

    Der Sterbende hat sich wirklich auf seinen letzten Weg gemacht – hier würde ich ein Behandeln eher als ein Zurückhalten im Leben als eine Begleitung über die Schwelle empfinden.

    Da der Mensch zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr artikuliert, ob ihm Berührung überhaupt gut tut, würde ich außer (notfalls!) Hand halten und sanfter Ansprache ein Nichtstun aushalten wollen… wie so oft gilt der Spruch “Weniger ist mehr.”

     

    Ich hoffe, dass dir meine Gedanken ein wenig weiterhelfen.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Abstand zwischen den Behandlungen #27607
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Gabriela,

    egal ob im Test-Setting oder im ganz normalen Praxis-Alltag: Gib den Geweben Zeit, sich neu auszurichten, d.h. 2-3 Tage sollten zwischen den einzelnen Behandlungen mindestens liegen.
    Bedenke immer, wir geben ausschließlich einen Impuls zur Homöostase und ins Wohlgefühl, den Rest überlassen wir dem System unseres Gegenübers.

    Ausnahme wäre eine Akutsituation à la Hexenschuss, da kannst du auch nach 24 – 48 Stunden eine weitere Behandlung ansetzen (hier sei mir der Hinweis gestattet, dass dies in den allerallermeisten Fällen nicht nötig ist 😉 ).

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Länge der Bauchbehandlung #27606
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Gabriela,

    wir wissenden Therapeutinnen orientieren uns am Skript:
    Wo keine Zeitangaben stehen, arbeitest du die Grifffolgen bis zu einer subtilen Gewebsumstimmung / vegetativen Umstimmung, d.h. zum Beispiel:

    • Änderung der Hautspannung
    • Änderung der Hautfeuchte
    • Tiefes Ausatmen der Patientin
    • etc. (die einzelnen Details findest du in der ersten Rubrik deines Skripts).

    Liebe Grüße,
    Claudia

    P.S. Nochmal ein Hinweis speziell zur GB Bauch: in sicheren Zeitfenstern (ab Versiegen der Regelblung bis zum Eisprung) sowie ab dem fünftletzten Tag des Zyklus bis zum potentiellen Einsetzen der neuen Regelblutung kannst du bei fruchtbaren Frauen alle vier Schritte durchführen, ansonsten (also von Eisprung bis zur potentiellen Implantation) beschränkt sich unsere Aktivität auf Schritt #1 plus Schritt #4.

    als Antwort auf: Behandlungen zum Start #27583
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Gabriella,

    Wir starten immer mit der Lymphatischen Grund-Behandlung, sie ist die Basis und kann gleichzeitig auch als Stand-Alone Anwendung finden.

    Um dich langsam ans Behandeln anzunähern kannst du zum Beispiel kombinieren:

    • LGB + Nieren + GB Bauch
    • LGB + GB Becken + GB Bauch + 3 Übungen
    • LGB + GB Bauch + Gonaden + Leber
    • LGB + Schilddrüse + Leber #1 + Herz
    • LGB + Nieren + GB Bauch + Leber + Pankreas 10:4

    Wenn du mit allen Modulen auf “Du & Du” stehst, dann gehst du einen Schritt weiter. In deinem Skript hast du bei jedem Modul einen minimalen Behandlungsflow, d.h. schaue, auf welches Organsystem / welchen Sachverhalt möchte ich heute bei der Patientin meinen Augenmerk legen – und dann folgst du dem Behandlungsflow, der im Kapitel steht 🙂

    In deinem Beispiel mit dem Entgiften könnte eine stimmige Behandlung zum Beispiel sein:

    LGB
    Nieren
    GB Bauch
    Leber
    Herz zum Abschluss anstatt Nachruhe

    Liebe Grüße,
    Claudia

     

    als Antwort auf: Verschlimmerung der Symptome nach der TFM #27577
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Susanne,

    zeitlich < 60 Minuten ist eine ganz grobe Faustregel… Es gibt Patientinnen, da ist das System mit 20 Minuten oder sogar weniger schon ge- bzw. über-fordert.

    Jede Frau ist anders.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass auch diejenigen, die “nichts” gespürt haben, Veränderungen einfach nur nicht für sich für wahr nehmen/ wahrnehmen können.
    Ganz häufig steht der Kopf dazwischen und der innere Skeptiker; einige melden sogar zurück “War ja ganz nett und entspannend, aber gebracht hat es nichts.” < nett und entspannend wäre hier auch schon eine Wahrnehmung – und das Bringen erschließt sich oftmals erst, wenn wir *aktiv* eine Bestandsaufnahme/Anamnese, einen Behandlungsauftrag und ein Resumee/Feedback machen.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Schmerz ein paar Stunden nach TFM #27576
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    <3 Susanne, das hört sich ganz wunderbar an. Danke für’s Mitteilen.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Schmerz ein paar Stunden nach TFM #27497
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Susanne,

    wann immer Schmerzen auftreten, kannst du mittels des I. Prinzips unterstützen… du kannst es deinem Töchterlein auch anleiten.

    Was war denn der Arbeitsauftrag bei deiner Tochter?

    Neugierige Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Verschlimmerung der Symptome nach der TFM #27496
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Susanne,

    wie hat denn deine Schwester die Behandlung und auch die Lösungsprozesse wahrgenommen?
    Ist “Der Rest vom Tag war richtig schlimm” ihre eigene oder deine Einschätzung?

    Wie lange hattest du an ihr gearbeitet beim zweiten Mal?
    LGB – Nieren – GB Becken – GB Bauch + Narbenbehandlung – Leber – Milz – (der Vollständigkeit wären auch die 3 Übungen im Anschluss an die Behandlung mit aufzuführen)
    > Eine solch lange Behandlung, zumal auch noch eine Narbenbehandlung mit dabei war, die emotional anstrengend ist, kann das Patientinnen-System belasten. Weniger ist in den allermeisten Fällen mehr.
    (Der Tiefschlaf in der Nacht deutet auch drauf hin, dass sich das System erstmal erholen musste von den Impulsen und unterschiedlichen Lösungsansätzen, die du ihm angeboten hattest.)

    Grandios, dass sie mit dem Nähren der Milz eine solch klare Durchsage im Bewußtsein hatte.
    “Als hätte eine innere Stimme sie angefeuert endlich aufzuwachen.”
    Ich kenne deine Schwester oder ihre Lebensumstände ja nun nicht, aber vielleicht kann sie selbst mit diesem Satz etwas anfangen?

    Der Schwindel, den deine Schwester nach der Behandlung hatte, kann entweder orthostatisch gewesen sein, weil sie doch für einige Zeit in Rückenlage war, wir sehen Schwindel allerdings auch als vegetatives Zeichen nach Lösung einer Blockade.

    Häufige Toilettengänge nach der Behandlung empfinde ich immer als positiv (zumal sie ja auch weitaus mehr als sonst getrunken hat), denn so hast du die Lösung von Prozessen.

    Lösungsprozesse sind übrigens für das direkte Umfeld nicht immer einfach (zu ertragen)… denn die Patientin weiss sich in diesem Moment und weil ein derart auffälliges Verhalten ungewohnt ist für sie, noch nicht zu regulieren; macht aber ihrem Inneren “Luft” und verbalisiert, was vielleicht schon sehr lange in ihr gebrodelt hat.

    Liebe Grüße,
    Claudia, die sich auf deine Rückmeldung freut

    als Antwort auf: Gabriella – Mentorin Schwangerschaft / Tirol #27347
    Claudia A. Pfeiffer
    Administrator

    Herzlich Willkommen, liebe Gabriella <3

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