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Claudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
du kennst ja meine Räumlichkeiten, die mit 4m Höhe durchaus problematisch sein können im Winter.
Meine Räume sind auf 23,5°C aufgewärmt.
Meine Patientinnen sind eh gut abgedeckt (im Winter mit Kuscheldecke) und ich decke mit dem großen Handtuch entsprechend auch die Schultern ab, wenn daran gerade nicht gearbeitet wird.
… und ich habe in jedem Raum ein elektrisches Heizöfchen, das notfalls noch zusätzlich warme Luft in den Raum (allerdings nie auf die Patientin) bläst; es kommt gerne direkt morgens zum Einsatz, wenn ich den Raum für zu kühl befinde und ich schalte es / es schaltet sich meistens aus, wenn die Patientin im Raum ist.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
künstliche Wärme in Form von Heizdecke, Wärmelampe, Wärmflasche etc.p.p. ist im Creative Healing ein No go, denn durch die zugeführte Wärme verfälscht sich der Eindruck, den wir beim Arbeiten von den Geweben haben und es wird unmöglich, das I. Prinzip sinnvoll in unsere Behandlung zu integrieren.
Ergo: wenn du deine Patientinnen mit TFM behandelst, sollte die Moxa-Lampe ausgeschaltet bleiben (für andere Therapien an anderen Terminen kannst du sie sinnvoll einsetzen 🙂 ).
Liebe Grüße,
Claudia2. Oktober 2026 um 10:36 Uhr als Antwort auf: Abgetrennt: Behandlung bei fehlender Periode: Endometriose #27810Claudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
genau – schau’ was sie toleriert … und achte hierbei auf dein Bauchgefühl 🙂
Liebe Grüße,
Claudia1. Oktober 2026 um 16:34 Uhr als Antwort auf: Abgetrennt: Behandlung bei fehlender Periode: Endometriose #27807Claudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
chronische Schmerzen (egal welcher Genese) sind tricky, die Patientin nimmt oft nur noch die Schmerzgipfel wahr.
Hier steht dir als Allererstes das I. Prinzip zur Verfügung. Bei einer neuen Patientin erkläre ich kurz, wie sie sich mit diesem – zunächst etwas “Seltsamen” – selbst helfen kann (und ohne den zusätzlichen Einsatz von Schmerzmedikation).
Bei Schmerzpatientinnen arbeiten wir kürzer, denn das System ist schnell “übervoll” von weiteren Informationen und Impulsen.
Ansonsten definierst du einen möglichst genauen Behandlungsauftrag und startest dann einfach mit dem I. Prinzip und der LGB… und schaust, wohin die Reise geht.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
Bei ordnungsgemäßer Einnahme der Pille wird das Hernreifen des Follikels geblockt; wir schalten mit dem Gonaden-Moduel keine Pillenwirkung ab 😉
Allerdings gehen die Eierstöcke auch unter Pilleneinnahme ihrer Tätigkeit nach, was die Androgenproduktion anbelangt, da durch die Pille das LH-Signal fehlt, geschieht dies in geringerem Maße. Außerdem erhöht die Pille das SHBG in der Leber (wodurch das Testosteron sinkt und unter der Pille gerne die Libido leidet).
Ergo: auch unter Pilleneinnahme kannst du Gonaden + Leber einsetzen, um die Gewebe zu harmonisieren.
Liebe Grüße,
Claudia30. September 2026 um 18:13 Uhr als Antwort auf: PMS-Behandlung bei vorzeitig einsetzender Regelblutung #27793Claudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
Gowri gibt dir auf eine solche Frage die Antwort, dass wir, nach einer Implantation die Energetik der Gebärmutter positiv beeinflussen und der Schwangerschaft eine gut mit Life Force durchflutete Basis geben.
Wenn du dir unsicher bist / ein ungutes Gefühl hättest, dann verzichtest du ganz einfach auf die Gebärmutterbehandlung und führst stattdessen eine Milzbehandlung durch (Leber #1 + Milz) 😉
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Simone,
schön, dass du den Weg hierher gefunden hast 🙂
Im Vorstellungsforum geht es wirklich nur um “Kaffeeklatsch und sich für Talentetausch finden”, inhaltliche Fragen werden in diesem Forum diskutiert oder im Rahmen einer unserer Arbeitskreise.Herzliche Grüße aus Saarbrücken,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
In beiden Fällen erfragst du, wann die Patientin den letzten Geschlechtsverkehr hatte und, um sicher zu gehen und da du das Datum eines potentiellen Eisprungs nicht weisst, solltest du ca. 10 Tage nach GV (*) auf die Schritte #2 und #3 der Grundbehandlung des Bauches verzichten. Nach der (potentiellen) Einnistung des Embryos können alle 4 Schritte der GB Bauch durchgeführt werden.
(*) Ich schreibe circa, weil es natürliche Schwankungen gibt, wann die Einnistung erfolgt: bei manchen Frauen beginnt die Einnistung bereits am 6. Tag nach der Befruchtung, bei anderen erst am 10. Tag; in seltenen Fällen kann es auch bis zu 12 Tage dauern, bis sich das Zellhäuflein im plantiert hat.
Ausnahmen von dem oben Genannten:
Die Frau verhütet verlässlich.
Der Partner der Patientin ist unfruchtbar.
Der Partner deiner Patientin hat sich unterbinden lassen.Liebe Grüße aus dem Vertiefungskurs rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
generell arbeiten wir bei Akutgeschehen mit Schmerzen kurz und in kürzeren Abständen zwischen den Behandlungen als bei chronifizierten Leiden.
Das I. Prinzip (Berührungsfreies Cupping) gebe ich der Schmerz-Patientin immer auch in die Hände und wende es zu Beginn der Behandlung über der größten Schmerzstelle an.
Ich würde ja gerne mit Creative Healing „zaubern können“, aber wir sind immer nur Impulsgeber – Impulse hin zu einer Homöostase – im Falles des Bewegungsapparatauftrages mit Schmerzen – ist es angestrebte Schmerzfreiheit.
Beim Bewegungsapparat gibt es gerne einen „Memory-Effekt“ im Gewebe, will meinen: die Anwendung der 4 Prinzipien und das gleichzeitige Aktivieren der Life Force ist von der Wirkrichtung her „wie Cortison“ – es reduziert das Ödem über dem Kreuzbein und damit den Schmerz.
Aber: es gibt immer auch gute Gründe dafür, dass Frau z.B. den Popo zusammenkneifen muss, ihr Schicksal irgendwie stemmen muss – und der Bewegungsapparat tut brav alles, um sie dabei zu unterstützen: er ver-spannt sich.…. und da er dies auch vor der Behandlung getan hat (und das System diesen Zustand ja kennt!) kann es früher oder später zu einem Memory-Effekt kommen, sprich: die muskulären Verspannung und die damit verbundenen Schmerzen zeigen sich wieder; hierbei fühlen sie sich jedoch „anders“ an, gerne wandern sie auch von der größten Schmerzstelle her, weil wir mit unseren kleinen Impulsen die Statik aktiv ändern.
Bei einer weiteren Behandlung hat es (in den allermeisten Fällen) wieder Schmerzfreiheit, diese dauert, weil wir dem Körper jedes Mal den Impuls geben, wie sich freier Fluss im Gewebe anfühlt, länger als nach der ersten Behandlung.
Du hast sicher am Anschluss an die Behandlung an die 3 Übungen gedacht – diese sind auch für die Patientin zuhause super hilfreich, v.a, wenn wir ISG-Beschwerden haben.
Herzliche Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
unverhofft kommt oft. Für uns sind diese Reaktionen gleichzeitig fast schon eine “Liebeserklärung”, denn das System unseres Gegenübers fühlt sich in einem sicheren und geschützten Rahmen, um (teilweise endlich!) loslassen zu dürfen.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susaanne,
Willkommen in der Welt der Heilarbeit 🙂
Wir wissen nie, wo sich Blockaden speichern und wie viel bzw. wenig Stimuli es braucht, damit dort Bewegung und Lösung geschieht, wo es so lange Stagnation gegeben hat.
Des “Pudels Kern und dessen Blockadenlösung” sind so individuell wie die Patientin, die vor uns sitzt, von daher ist es so wichtig, dass wir auf die feinen und kleinen Veränderungen bei der Patientin achten und rechtzeitig unser Impulsgeben einstellen; selbst, wenn es recht zu Beginn einer TFM-Behandlung ist und es nur 8 Minuten für die Reaktion gebraucht hat.
Bei der LGB zeigt sich ein solches Phänomen z.B. gerne beim Tannenbäumchen, wenn der emotionale Herzpunkt am linken Schulterblattrand, befundet / belastet ist.
(Der nächste Arbeitskreis, der am 29.9. stattfindet, dreht sich übrigens um eben dieses Thema und wie wir mit Trauma in der TFM-Praxis umgehen).
Die gute Nachricht: “Was weg ist, ist weg.” (Ich habe es in meinem langjährigen Arbeiten mit TFM / Creative Healing noch NIE gehabt, dass sich an eben dieser Stelle nochmals eine solch heftige Reaktion verbirgt).
Wie gehe ich vor?
Innehalten, Patientin stabilisieren, entscheiden, ob ich weiterbehandle oder es für diesen Termin gut sein lasse, Reaktion im Behandlungsbogen vermerken (als * bei dem Teilschritt, wo das Phänomen aufgetreten ist).Übrigens:
Sofern die Patientin mich im nächsten Termin nicht auf den Vorfall anspricht, steht es alleinig in der Patientenakte, denn: was weg ist ist weg – und wir müssen es nicht “künstlich” noch einmal auferstehen lassen.Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
die Frequenz hängt von der Intensität der Beschwerden und dem Geldbeutel der Patientin ab.
Meistens sehe ich “meine” Endo-Patientinnen 2x im Zyklus (individuell, bevor es sonst zu Schmerzspitzen kommt).
Wenn es finanziell eng ist, leite ich ein Familienmitglied an (Mama oder den Partner), der dann die jeweils zweite Behandlung übernimmt und wir treffen uns einmal / Zyklus in der Praxis – sowohl zur Behandlung als auch, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
das Auftreten von Schmerzen ist bei jeder Endometriose-Patientin individuell, von daher musst du bei jeder Endo-Patientin deren Schmerztagebuch einsehen und entsprechend einige Tage, bevor es (erfahrungsgemäß) zu einer Schmerzspitze kommt, einbestellen und behandeln 🙂
Liebe Grüße,
Claudia27. August 2026 um 13:59 Uhr als Antwort auf: Voher: TFM in der Sterbebegleitung – Jetzt: Flankierend onkologisch behandeln? #27669Claudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
auch wenn sie “nur” etwas tun möchte, sei dir immer darüber bewußt, dass jede onkologische Erkrankung “großes Kino” ist und nicht nur die Patientin selbst, sondern das ganze Umfeld betroffen ist; beginnend mit dem Diagnoseschock und aller Trauer, die im (Familien-)System ab sofort mitschwingt, denn die Diagnose führt (manchmal leider früher als später) zum Lebensverlust.
LGB + Herz wäre natürlich eine schöne Einheit, um sich seiner Herzenangelegenheiten klar(er) zu werden
auch LGB + Leber #1 + Milz ist eine schöne Kombi, da wir damit den Körper aus seiner Stase sanft einladen, wieder “beweglicher” zu sein. Gleichzeitig ist über die Rhyhtmisierung der Milz auch das Immunsystem aufgerufen, sich sinnvoller zu kümmern und auch die (melancholischen) Gedankenfelder können damit gleichzeitig in Fluss gebracht werden.
Es ist übrigens längst widerlegt, dass Manualtherapie die Krebszellen streuen lässt.
… und wenn du auf 1000% und Nummer sicher gehen möchtest, dann lässt du deine Patientin etwas unterschreiben, dass sie darüber aufgeklärt wurde, dass durch die ergriffenen Maßnahmen sich die Krebszellen streuen könnten.Liebe Grüße,
Claudia27. August 2026 um 13:19 Uhr als Antwort auf: Voher: TFM in der Sterbebegleitung – Jetzt: Flankierend onkologisch behandeln? #27667Claudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Susanne,
ich war so frei und habe deinen Beitrag als einzelnen Beitrag abgetrennt 🙂
Onkologie flankierend mitzubehandeln verlangt wirklich viel von uns therapeutisch.
Hier mal einige wichtige Gedanken:
- Sämtliche Interventionen müssen mit dem behandelnden Onkologen abgesprochen sein, nicht einfach in die laufende Therapie eingreifen.
- Die Patientin muss zwingend (!) so viel Energie haben, dass wir überhaupt Maßnahmen durchführen können (egal um welche Maßnahmen es sich handelt!), denn jeder zusätzliche Stimulus muss vom Körper-Geist-Seele-Konstrukt ja verarbeitet werden.
- Sofern wir unter einer laufenden Chemo behandeln (dürfen), sollten wir bei der Behandlung HANDSCHUHE (am besten mehrere Lagen, da das Olivenöl bzw. die Ölsäure das Material angreift) getragen werden, denn die Chemo-Substanzen werden auch über die Haut der Patientin ausgeschieden – nicht, dass du dich selbst mit diesen Substanzen vergiftest.
- Niemals einen onkologischen Patienten mit der Behandlung überfordern! Weniger ist mehr!
Wäge genau ab, welche kurzen Abläufe du behandelst… im Vordergrund steht immer die Hinwendung zum Patienten. Wir vermitteln ihm/ihr mit unserem achtsamen Vorangehen, dass nicht die onkologische Erkrankung im Vordergrund steht, sondern der Patient selbst in seinem Bedürfnis nach Berührung. - Eine sinnvolle Behandlung inkludiert stets: das Leber-Modul (aber auch hier NIE übertreiben!!!)
- Oft macht es wesentlichen Sinn, off-body, d.h. berührungsfrei zu agieren.
Weitere Impulse findest du in unserer TFM*Pedia.
Herzliche Grüße,
Claudia -
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