Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Claudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Stella,
wenn im Zyklus ein Symptom (egal welches) immer am gleichen Tag auftritt, behandeln wir einige Tage vorher, um die Situation abzumildern – dies wäre unser “direkter” Arbeitsauftrag.
Da du generell hormonell ausgleichen möchtest, bietet es sich an, das Hormonschema zu behandeln und dies in kürzerem Abstand, ca. alle 10 Tage. Leite der Patientin unbedingt auch Leber #1 sowie die Gonaden an… und zum hormonellen Ausgleich hilft – jetzt nicht lachen oder den Kopf schütteln – Daumenlutschen.
Liebe Grüße aus dem Urlaub,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Dora,
was du mit dem Wissenstand TFM mitbegleiten kannst, sind folgende Module & Sequenzen:
Milzmodul, um das Immunsystem zu balancieren, sprich:
LGB-Leber#1-Milz als minimalstes Schema.Mit dem Wissen um die 4 Prinzipien und der ab S. 78 im Buch “Creative Healing für die ganze Familie” beschriebenen Lungenbehandlung kannst du den Husten befrieden (Hinweis: direkt nach der Behandlung kann der Husten sich verschlimmern, da du ja die Kongestionen löst).
Was Raucherentwöhnung anbelangt, habe ich keine Erfahrung, würde jedoch intuitiv folgenden Flow behandeln (Niere und Leber iswt schon ein mega-Ansatz):
LGB
Nieren – so wie du geschrieben hast, “Wie definiere ich mich selbst”
Emotionalen Herzpunkt (kennst du aus dem Schilddrüsen-Modul) für ZEHN SEKUNDEN BERÜHRUNGSFREI im Cupping, um die Belastungen sanft zu reduzieren
GB Becken als Vorbehandlung für
Ischias – in diesem Fall “off label”, um sie in ihre Mitte zu holen
GB Bauch – wegen des Zentrierungseffekts
Leber – Engiftung
Hungerpunkt – diesen würde ich ihr anleiten (der Hungerpunkt ist auf S. 99 in Creative Healing für die ganze Familie beschrieben zum Thema “Abnehmen”; wenn du mit der Intention heran gehst, dass sich dadurch ihr “Hunger auf Zigaretten” legen möge, ist es einen Versuch wert.Eine Rauchentwöhnung hat bei Frauen oftmals eine Gewichtzunahme zufolge, denn sich versuchen die eine Sucht mit einem anderen Bedürfnis zu ersetzen, auch daher wäre der Hungerpunkt eine gute Idee.
Und wenn du regelmäßig an Schilddrüse + Herz denken würdest, auch hier können wir den Metabolismus ansprechen.Liebe Grüße aus dem Urlaub,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Dora,
natürlich kannst du dich nach dem TFM-Basiskurs an Schwangere “trauen” 😉
Die Einheiten, die im Skript aufgeführt sind, richten sich nach dem Entwicklungsstand des kleinen Untermieters.
Ich habe in der TFM*Pedia unter Schwangerenbegleitung auch etwas dazu geschrieben.Je nachdem, wann die Schwangere ihre Kinder hat gehen lassen müssen, triggern genau diese Schwangerschaftswochen besonders.
Ich halte es so, dass die Schwangere entscheidet, ob / ab wann in der Schwangerschaft am Bauch berührt werden darf und wähle ansonsten Module, die nicht im direkten Zusammenhang mit der Geburt stehen und sie dort abholen, wo sie gerade steht.
Herzliche Grüße,
Claudia, die sich schon auf unser Wiedersehen im Mai freutClaudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Stella,
die Forensoftware hat mich über deine Antworten nicht benachrichtigt, von daher erhältst du erst heute meine Nachricht.
Eben darum mag ich sehr ungern / keine Zeitangaben geben, wo die Module eine Frequenz-Vorgabe haben.
Im Fall der Leber sind dies 7 Streichungen bei Schritt #1, sofern es im epigastrischen Winkel während der Streichungen nicht gluckert; ansonsten streichst du solange weiter, bis das Gluckern versiegt.Je nachdem, wie “schnell” oder “langsam” du diese Streichungen durchführst, wären wir dann bei der Zeitangabe, die dir jetzt Kopfzerbrechen bereitet (die ich im Buch von Haftungswegen aus schreiben musste). Wir Therapeutinnen wissen es besser: es sind meistens 7 Streichungen.
Nimm’ also den Knoten aus deinem Denkvorgang und lies im Skript auf S. 32, da steht: 7 Streichungen
Liebe Grüße,
ClaudiaP.S. Da frau in einem Kurs nie alles mitbekommt, biete ich eben den Nachlese-Zoom an (und auch die Zertifizierung, bei der solche Sachverhalte dann umfassend besprochen werden).
Claudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Carina,
wir arbeiten im Creative Healing und der TFM nie (!) aufdeckend.
Geburtseinleitung gehört ganz eindeutig in die Hände der Hebammen. Selbst Dr. Motha lässt die Finger davon und vertraut dem natürlichen Verlauf der Geburt – denn das Baby sollte den Startschuss geben.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Stella,
wie heißt es so schön: “Kann kann immer – aber es muss nicht!”
Bei korrekter Einnahme eines hormonellen Kontrazeptivums (Pille, Verhütungsring, Verhütungspflaster) ist der Pearl Index 0,1-0,9, d.h. weniger als 1 Frau von 100 wird “trotz Pille” schwanger.
Meine Empfehlung: Höre auf dein Bauchgefühl… und wenn du totalst auf Nummer sicher gehen möchtest, dann befragst du die Klientin jedes Mal vor der Behandlung, wann sie das letzte Mal Verkehr hatte und lässt für die darauf folgenden 10 Tage die Finger von den seitlichen Drainagen (denn eine potentielle Einnistung findet normalerweise zwischen dem 6. und 10. Tag nach der Befruchtung statt).
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Joelle,
hättest du noch ein oder zwei Sätze mehr zu deinem Fall geschrieben, könnte ich dir konkret(er) antworten… ich versuche dir dennoch deine Frage möglichst zufriedenstellend zu beantworten.
Die Ursache(n) von Sudeck sind so vollständig noch nicht geklärt, man nimmt aber an, dass es auf einer Fehlfunktion von Nerven- sowie Immunsystem basiert, d.h. wir setzen eben dort an, indem wir die Life Force (die an anderer Stelle auch als “Nerve Life” bezeichnet wird), durch die Extremität hindurch führen. Auch die veränderte Hautfarbe und Temperatur weist dir den Weg, den du für das Öffnen des Drainagekanals einschlagen solltest.
Normalerweise steht ja bei M. Sudeck das (individuell wahrgenommene) Schmerzempfinden im Vordergrund. Wenn wir den auftretenden Schmerz anhand von Creative Healing als ein “Zuviel an Energie an einer Stelle, an der sie nicht hingehört” definieren, kann die Patientin durch das Anwenden des I. Prinzips schon Selbstfürsorge betreiben, d.h. du kannst ihr das berührungsfreie Cupping anleiten.
Schwellungen wären ein weiteres Symptom – sie werden nach dem III. Prinzip in kreiselnden Bewegungen gelöst und über den vorher geöffneten Drainagekanal (Leiten der Life Force über das Knie hinaus) abtransportiert, d.h. du aktivierst immer mal wieder diesen Drainagekanal).
Bezogen auf das Knie sähe ein möglicher Behandlungsflow bei Sudeck dann also folgendermaßen aus:
Berührungsfreies Cupping
LGB
GB Becken
Oberer und unterer Ischias mit Leiten der Life Force über das Knie hinaus
(Je nachdem, wann die OP stattgefunden hat, arbeitest du “off body”).Ah, noch ein weiteres Symptom, das auftreten kann ist vermehrtes Schwitzen (gerade im betroffenen Bereich)… es gehört zum Thema autonome Dysregulation; je nachdem, was sonst noch an Symptomen auftritt, behandelst du zusätzlich zu den Punkten bei Schwitzen dann eben Herz/Blutdruck ggfalls auch Atmung mit dem entsprechenden Creative Healing Modul.
… und last but not least: von Sudeck sind mehr Frauen als Männer betroffen und von der Studienlage her ist es so, dass psychologische Faktoren das Risiko einer chronischen Schmerzstörung, einschließlich Morbus Sudeck, erhöhen können.
Also – bei allem was wir tun – arbeiten wir mit der Intention, der Betroffenen sanft (und in ihrem Tempo) die Belastung durch Trauma und OP aus dem System zu leiten, den Fluss der Life Force wieder zu etablieren und sie auf ihrem Weg hin zur (Wiedererlangung der) Beweglichkeit zu begleiten.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Stella,
diese Frage findest du in deinem Zetrifizierungstutorial beantwortet: https://www.tfm.de/lessons/tfm-anamnese/
Liebe Grüße unddas allerbeste 2024,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Stella,
wir erklären die Leberbehandlung immer gleich… die 7 Streichnungen stehen sowohl auf dem Plakat sowie auch im Skript 😉
Liebe Weihnachtsgrüße,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorAls Anfänger würde ich es tatsächlich bei diesem Schema belassen 🙂
Was du eventuell im Ohr haben könntest, war meine Zusatzinformation, dass bei der Mitbetreuung onkologischer Erkrankungen (nicht für Anfänger geeignet!!!!!!) aus dem Netzwerk die Erfahrung gemacht wurde, dass eine Leberbehandlung – bei entsprechendem Allgemeinzustand des Patienten, länger behandelt werden KANN, hierbei wird Drainage und Walken abgewechselt.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Stella,
Was du wahrscheinlich meinst ist Schritt #2 des Lebermoduls.
Wir arbeiten für das Walken im parasympatischen Tonus. Ich bezeichne 3 aktive Walkbewegungen als 1 Set.
Aus der Erfahrunge heraus können 3-5 solcher Sets schon ausreichend sein, um die Leber in ihren Ebenen zu mobilisieren.Bevor du Schritt #2 durchführst, wird der Lebergang 7x ausgestrichen ; falls es während der Streichungen im epigastrischen Winkel zu gluckernden Geräuschen kommen sollte, wird die Streichung solange durchgeführt, bis das Geräusch versiegt, erfahrungsgemäß sind dies statt der 7 Streichungen dann 8 oder 9 Streichungen.
Im Anschluss ans Walken wird in Schritt #3 nur noch einige Male der Kanal noch einmal angeregt.
Hope this helps,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Stella,
zur Leber findest du hier alles beschrieben.
Ich kann nur immer wieder betonen, dass ihr euch von Zeitangaben dort frei machen solltet,wo sie nicht explizit genannt sind, hier die Module MIT Zeiten, die einzuhalten sind:
- Schilddrüse, Schritt #2 für 7 Minuten
- Herz Schritt #1: für 4 Minuten, Schritt #3 für 3 Minuten
- Pankreas: Schritt 1 : Schritt 2 entweder 20:8 oder 10:4 oder 5.2
- Milz Schritt #1: für 20 Minuten
Ich scheue mich daher, ansonsten Zeitangaben zu machen, denn für die eine Patientin ist meine gemachte Zeitangabe bereits viel zu viel des Stimulus, für die andere Patientin noch zu wenig.
Die Leber ist das einzig anregende Modul im kompletten Creative Healing, von daher ist es wichtig, dass wir NICHT ÜBERTREIBEN.
Wenn wir also an einer Stelle von MAXIMAL X MINUTEN sprechen, dann bedeutet dies, dass es auch deutlich weniger sein kann.
Ich hatte im Nachlesezoom gesagt, dass es oftmals nur wenige Walkbewegungen braucht, bis die Leber im Fluss ist und die Behandlung daher deutlich weniger als 5 Minuten benötigt.
Zum Wohle aller (der Patientin, der Therapeutin und auch der Methode) sollte die Leberbehandlung also nicht übertrieben werden, denn Zuviel des Guten ist zuviel für die Patientin, die sich später – im schlimmsten Falle – erschlagen fühlt, mit Unwohlsein hin bis zum Erbrechen.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorHallo Stella,
bei deiner Patientin sollte zunächst einmal die Grundregulation des Systems im Vordergrund stehen: Rhythmisierung über die Milz an vorderster Stelle… kombiniere es mit Niere und dem Herzmodul, damit die Frau erst einmal bei sich selbst ankommt.
Liebe Grüße,
Claudia
Claudia Pfeiffer
AdministratorHallo Stella,
danke für deine Zusatzinfos 🙂
Das sind ja gleich mehrere Großbaustellen.
Zuerst einmal: nach Sectio braucht es zuerst einmal für mehrere Termine (!) die Behandlung der Narben, damit du die Verklebungen löst; erst dann kannst du sowohl die Uterus-Behandlung wie auch die Blasenbehandlung Schritt #1 anwenden!!
Was die Blase anbelangt, hättest du dann folgenden Behandlungsflow:
LGB – um den Körper generell auf die Behandlung einzustimmen (die Lymphe anzuregen und die Verspannungen zu lösen)
Nieren – als Vorbehandlung für die Blasenbehandlung
GB Becken
Ischias – um das Nervengeflecht zu stimulieren und ihre Emotionen zu zentrieren
GB Bauch – hier kannst du über die seitlichen Drainagen Kontakt zum Psoas (Traumamuskel) Einfluss nehmen; gerade auch als Vorbehandlung und im Hinblick auf die psychische Belastung deiner Klientin: also immer schön auf vegetative Zeichen achten (und den Griff dann auch beenden, wenn es der Patientin zuviel wird)
Uterus – um Raum für die Blase zu schaffen
Harnblase: Schritt #1 7-mal + Schritt#2 für eine bessere Kontrolle der Sphinkter
3 Übungen im Anschluss an deine BehandlungEine “Erstverschlimmerung” hättest du gehabt, wenn sie sofort über Unwohlsein geklagt hätte 😉 (bei nur 1-maligem Reponieren war dem Gott sei Dank nicht der Fall).
Was du durch dein Arbeiten allerdings gemacht hast war, die nächste Zwiebelschale in ihrem Prozess freizulegen – und nachdem sie nach der Behandlung wieder ins Denken kam, hat sie ihre Blase (und ihre Bedürftigkeit) ganz deutlich wahrgenommen.
Mit der Psychosomatik der Blase und dem Einfluss des Psoas auf die Blase bist du als Physio ja sicher auch vertraut 😉
Bei Patientinnen, die aus einem Suchthaushalt kommen und schon ganz früh lernen mussten, ihre Eltern zu bemuttern (statt ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen zu dürfen), kommt es zu einer Häufig dieser Problematik. (Stichwort: “Ungeweinte Tränen”)Es ist also Achtsamkeit, Verständnis und Geduld in der Prozessbegleitung gefordert.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia Pfeiffer
AdministratorLiebe Stella,
wenn du noch ein paar weitere Informationen zu deiner Patientin teilst, können wir besser beurteilen.
Wie alt ist deine Patientin?
Was ist die Ursache ihrer Dranginkontinenz?
Gibt es eine neurologische Vorerkrankung oder einen Dieabetes in der Anamnese?
Nimmt sie Medikamente, die eventuell für ihre Problematik mitverantworlich sind?
Wie sieht ihre Psyche aus?Liebe Grüße,
Claudia -
AutorBeiträge