TFM – Integrative, sanfte Körpertherapie für die Frau!

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  • als Antwort auf: Harnblase Erstverschlimmerung #16817
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Stella,

    wenn du noch ein paar weitere Informationen zu deiner Patientin teilst, können wir besser beurteilen.

    Wie alt ist deine Patientin?
    Was ist die Ursache ihrer Dranginkontinenz?
    Gibt es eine neurologische Vorerkrankung oder einen Dieabetes in der Anamnese?
    Nimmt sie Medikamente, die eventuell für ihre Problematik mitverantworlich sind?
    Wie sieht ihre Psyche aus?

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Narbenbehandlung bei vaginaler Hysterektomie #16816
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Stella,

    generell warten wir auch bei endoskopischen und vaginalen Eingriffen 6-8 Wochen, damit die Narben (innerlich wie äußerlich) durchgranulieren können.

    Bei endoskopischen Eingriffen können wir davon ausgehen, dass ein Großteil des Bauchraums Verklebungen aufweist (denn Geräte sowie Kamera wollen durch die – nach aussen harmlos aussehenden Hautnarben – geführt werden.

    Wenn wir die Vorgehensweise bei OPs im Bauchraum betrachten, dann wird klar, dass wir im Bauchraum vielfältige Verklebungen haben, die wir vor Anwendung des IV. Prinzips (= Reponieren von Substanz) zunächst lösen müssen.

     

    Endoskopische Eingriffe

    Der Chirurg macht zunächst eine erste kleine Inzisur im Bauchnabel bzw. in der Nähe des Operationsbereichs, um den ersten Trokar (=röhrenförmiges Instrument, das den Zugang für das Laparoskop sowie die anderen für die OP nötigen Instrumente schafft) einzuführen. Dann wird Kohlendioxid in die Bauchhöhle eingeleitet, um diese aufzublasen: dadurch entsteht Raum, der es dem Chirurgen ermöglicht, besser zu sehen und zu arbeiten.
    Durch den Trokar wird dann das Laparoskop mit Kamera eingeführt, um dem Chirurgen während der OP eine detaillierte Sicht auf die inneren Organe ermöglicht.
    Durch zusätzliche Trokare werden dann spezielle chirurgische Instrumente in die Bauchhöhle eingeführt. Der Chirurg führt die Operation unter Sicht auf dem Monitor durch, wobei die Instrumente (zum Schneiden, Nähen, Bergen der Gewebe etc.p.p.) gesteuert werden.
    Nach Abschluss der Operation werden die Instrumente entfernt, und das Gas wird abgelassen. Die kleinen Einschnitte werden dann entweder vernäht oder mit speziellen Klebestreifen verschlossen und unter den feinen Hautnarben, die vorgaukeln, dass minimalinvasiv “besser” ist, finden wir ein wahres Schlachtfeld und die Größe der Narbe(n) korreliert nicht zwangsläufig mit der Schwere des Eingriffs.

     

    Vaginale Hysterektomie

    Bei vaginal durchgeführten Hysterektomien “sehen” wir die Vernarbungen nicht, aber sie sind da.

    Die Narbe befindet sich normalerweise im Vaginaldach (oberen Bereich der Vagina), in der Nähe des Gebärmutterhalses. Je nach Protokoll variieen Lage und Schnitttechnik die kleine Narbe (1-3 cm lang) linear oder geschwungen.

    Auch bei einer vaginalen OP hier treten Verklebungen innerhalb der verbleibenden Hohlraumstruktur auf: zwischen den Wänden der Vagina und den anderen verbleibenden Strukturen, wie dem Darm oder dem Beckenboden.

    Bei einer subtotalen Hysterektomie, bei der ja Eierstock erhaltend gearbeitet wird, können Adhäsionen um die Ovarien entstehen.

     

    Unser Arbeiten

    Egal, um welche Art Eingriff es sich handelt: das “Kreative” unserer Methode kommt nun zum Einsatz. Wo wir das Narbengewebe und die Verklebungen nicht sehen können, stellen wir uns vor, wie wir mit dem III. Prinzip (Kreiseln) die Kongestionen, die durch den Eingriff entstanden sind, abtransportieren.

    Also arbeiten wir mit Schritt #1 bis Schritt #3 der GB Bauch (öffnen also zunächst, wie im Kurs angeleitet, die Drainagekanäle in Richtung Nieren. Dann widmen wir uns dem Bauchraum – dieser wird auch nach dem III. Prinzip bekreiselt… und die Kongestionen lassen wir über die in Schritt #2 GB Bauch bereits geöffneten Drainagekanäle abfließen.

     

    Ich hoffe, das beantwortet deine Frage 🙂

    Liebe Grüße,
    Claudia

     

    als Antwort auf: Fettgeschwulst #16805
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Dora,

    bei Lipomen braucht es generell viel Drainagearbeit + Anwendung des III. Prinzips  – sowie einen langen Atem.

    Ich habe hier in der TFM*Pedia einen Artikel geschrieben.

    Liebste Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Hoffasche Fettkörper #16687
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Claudia,

    dies ist jetzt keine spezifisch-gynäkologische Frage 😉

    Mit den Modulen, die es in der TFM gibt, können wir vor allem mit dem Anwenden des I. Prinzips über der Schmerzstelle agieren, d.h. berührungsfreies Cupping über dem befundeten Gewebe, denn Schmerz definiert sich als “zuviel geballte Life Force.”

    Im Creative Healing würden wir bei einem Kniebefund / Knieentzündung / Kniegelenkserguss die Kniebehandlung durchführen, bei der wir nach der GB Becken und nach dem Ischias-Modul (beides aus TFM ja schon bekannt) über dem Verlauf des Ischias einen Drainagekanal öffnen. Alternativ, und damit die Life Force – statt in Knie zu stagnieren – fließen kann, kannst du den Fussfilter am Außenknöchel öffnen (siehe Ischias-Behandlung, TFM).
    Visualisiere bei deinen Streichungen, wie die geballte Life Force in den Fluss kommt und es damit zu einer Schmerzlinderung kommt.

    Mit den Modulen aus der TFM würde ich über die GB Bauch arbeiten, um den Abfluss aus den unteren Extremitäten zu initiieren: viel Draiangearbeit (GB Bauch Schritt #2 + #3).

    Damit der Fettkörper nicht verhärtet, kann übrigens sanft in kreiselnden Bewegungen um die Struktur herumgekreiselt werden (III. Prinzip, Lösen von Kongestion).

    Bestes Gelingen und deiner Patientin gute Besserung.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    P.S. In diesem Fall soll deine Patientin die zweite der 3 Übungen einfach solange weglassen, bis das Knie wieder mitspielt. 😉

    als Antwort auf: Immunsuppressiva #16684
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Claudia,

    alle Creative Healing Module (bis auf das Lebermodul, welches anregend ist) sind ausgleichend, d.h. du kannst die Milz auch im Falle von Immunsuppressiva-Gaben behandeln.

    Hinweis:
    Auch das Schilddrüsen-Modul, sofern wir es alle 4 Wochen anwenden, ist ausgleichend auf die Life Force.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Fruchtbarkeitspunkt #16673
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Guten Morgen, ihr Lieben,

    es gibt seit Anfang November 2023 auch ein aktualisiertes TFM-Skript (insgesamt 49 Seiten), in diesem sind auch die Punkte mit abgebildet (sowie die Vogelperspektiven, die ihr aus Creative Healing für die ganze Familie kennt).

    Liebe Grüße und euch einen guten Start in den Mittwoch,
    Claudia

    als Antwort auf: Wann behandeln nach einer Fehlgeburt? #16642
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Hallihallo Katrin,

    danke für deine Geduld – ich habe für deine Frage keine Benachrichtigung bekommen, daher der zeitliche Verzug mit meiner Antwort.

    Wir haben generell, was das Thema Schwangerschaft & Geburt angeht, ls HP eine Korrespondenzpflicht mit Hebamme / Gyn., d.h. du richtest dich, was die Schwangerschaft und das frühe Wochenbett angeht, nach den gesetzlichen Regelungen.

    Um der Patientin Ruhe zu schenken, kannst du LGB, Nieren, Milz, Herz behandeln (aber bis zur “Freigabe” bitte die Finger vom Bauch lassen).

    … und wann die Patientin selbst wieder am Bauch berührt werden möchte, ist unterschiedlich.

    Fühl’ dich lieb umarmt, ich weiss, wie sensibilisiert wir Behandlerinnen selbst mit dieser Trauerthematik sind… und denke immer auch an den eigenen Schutz/Abgrenzung, und dass das Olivenöl das “Dein vom Mein trennt”.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Fruchtbarkeitspunkt #16318
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Im Insider-Tutorial findest du hier auch eine kleine Info rund um die Punkte.

    als Antwort auf: Fruchtbarkeitspunkt #16279
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    … noch als Nachtrag: Es werden immer (!) alle 9 Punkte mit einer Vierteldrehung behandelt.

    als Antwort auf: Fruchtbarkeitspunkt #16278
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Claudia,

    der Fruchtbarkeitspunkt ist Teil von Niere #2.

    Es handelt sich hierbei um den mittleren Punkt in Th11.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Asherman-Syndrom #16217
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Ja, gut gedacht 🙂

    Was bedeutet genau bei “GB Bauch mit Emphase auf die Drainagen” -> Emphase?

    Dass du bei der GB Bacuh den Augenmerk auf die Drainagen legst.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Asherman-Syndrom #16195
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Katharina,

    zu Ashermann hab ich in der TFM*Pedia einen Artikel geschrieben.

    Sie zu Dorothee zu schicken, damit sie unter Hypnose das Endometrium visualisieren (und eventuell wieder zu mehr Wachstum anregen kann) parallel dazu TFM ist hilfreich (hier visualisieren wir Behandlerinnen das Arbeitsgewebe in der Gebärmutter).

    Je nachdem, wo das Myom in der Gebärmutter sitzt (und wie groß es ist), ist es leider auch noch ein zusätzlicher Faktor bei der Einnistung.

    Ich persönlich würde in erster Linie die Hormonbalance im Auge haben plus den Gewebsaufbau in der Gebärmutter.

    Liebe Grüße,
    Claudia

     

    als Antwort auf: Symphysenschmerzen #16194
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Liebe Carina,

    ich habe in der TFM*Pedia einen Artikel zum Thema Symphysenschmerzen / Symphysenlockerung geschrieben.

    Ich würde daher auf Rückenstreckmodul sowie die 3 Ü verzichten bei deiner Patientin.

    … und eine Symphysenlockerung ist nicht unsere Baustelle 😉

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: Korrespondenzpflicht bei Schwangeren #16187
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Hallo liebe Carina,

    die Korrespondenzpflicht des HPs besagt, dass wir, sofern wir geburtsvorbereitend/-begleitend agieren, in der Kommunikation mit der die Schwangeren betreuenden Personal sein müssen (Gynäkologin, Hebamme).

    Hr. Bramhoff vom BDH hat es mir für meinen Let’s Work Vortrag 2018 so erklärt, dass sowohl die Hebamme als auch wir einen Akteneintrag machen, dass wir voneinander wissen.

    Ich mache bei der Erstanamnese eine Kopie des Mutterpasses, dort stehen auch die Adressen von Gyn und Hebamme und klingle dann kurz durch.

    Wichtig ist, gerade beim Arbeiten mit Schwangeren, dass wir stets kompetent aufklären und vor allem, dass wir unsere Grenzen kennen!

    Was das Informieren über unser Arbeiten mit TFM angeht, schicke ich dem Gyn eine Sonderbeilage “Auch was für Männer – therapeutische Frauen-Massage” zu.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    als Antwort auf: TFM zusätzlich zur Physiotherapie? #16029
    Claudia Pfeiffer
    Administrator

    Hallo liebe Yvonne,

    das eine schließt das andere nicht aus – wie du jedoch schreibst: nicht beide Anwendungen an einem Tag.

    Bei der TFM ist es so, dass wir am Fluss der Life Force arbeiten und die Gewebe harmonisieren (auf anderen Ebenen als es die Physiotherapie jetzt tun würde). Aber immer benötigen die Gewebe ZEIT, um die Korrekturen auch integrieren zu können.

    Die Physiotherapie-Sitzungen werden normalerweise im wöchentlichen Abstand verordnet. Ich würde 2-3 Tage später dann mit TFM/Creative Healing behandeln.

    Liebe Grüße aus Irland,
    Claudia

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