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Claudia A. Pfeiffer
ForenverwalterGuten Morgen, ihr Lieben,
es gibt seit Anfang November 2023 auch ein aktualisiertes TFM-Skript (insgesamt 49 Seiten), in diesem sind auch die Punkte mit abgebildet (sowie die Vogelperspektiven, die ihr aus Creative Healing für die ganze Familie kennt).
Liebe Grüße und euch einen guten Start in den Mittwoch,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterHallihallo Katrin,
danke für deine Geduld – ich habe für deine Frage keine Benachrichtigung bekommen, daher der zeitliche Verzug mit meiner Antwort.
Wir haben generell, was das Thema Schwangerschaft & Geburt angeht, ls HP eine Korrespondenzpflicht mit Hebamme / Gyn., d.h. du richtest dich, was die Schwangerschaft und das frühe Wochenbett angeht, nach den gesetzlichen Regelungen.
Um der Patientin Ruhe zu schenken, kannst du LGB, Nieren, Milz, Herz behandeln (aber bis zur “Freigabe” bitte die Finger vom Bauch lassen).
… und wann die Patientin selbst wieder am Bauch berührt werden möchte, ist unterschiedlich.
Fühl’ dich lieb umarmt, ich weiss, wie sensibilisiert wir Behandlerinnen selbst mit dieser Trauerthematik sind… und denke immer auch an den eigenen Schutz/Abgrenzung, und dass das Olivenöl das “Dein vom Mein trennt”.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterIm Insider-Tutorial findest du hier auch eine kleine Info rund um die Punkte.
Claudia A. Pfeiffer
Forenverwalter… noch als Nachtrag: Es werden immer (!) alle 9 Punkte mit einer Vierteldrehung behandelt.
Claudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Claudia,
der Fruchtbarkeitspunkt ist Teil von Niere #2.
Es handelt sich hierbei um den mittleren Punkt in Th11.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterJa, gut gedacht 🙂
Was bedeutet genau bei “GB Bauch mit Emphase auf die Drainagen” -> Emphase?
Dass du bei der GB Bacuh den Augenmerk auf die Drainagen legst.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Katharina,
zu Ashermann hab ich in der TFM*Pedia einen Artikel geschrieben.
Sie zu Dorothee zu schicken, damit sie unter Hypnose das Endometrium visualisieren (und eventuell wieder zu mehr Wachstum anregen kann) parallel dazu TFM ist hilfreich (hier visualisieren wir Behandlerinnen das Arbeitsgewebe in der Gebärmutter).
Je nachdem, wo das Myom in der Gebärmutter sitzt (und wie groß es ist), ist es leider auch noch ein zusätzlicher Faktor bei der Einnistung.
Ich persönlich würde in erster Linie die Hormonbalance im Auge haben plus den Gewebsaufbau in der Gebärmutter.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Carina,
ich habe in der TFM*Pedia einen Artikel zum Thema Symphysenschmerzen / Symphysenlockerung geschrieben.
Ich würde daher auf Rückenstreckmodul sowie die 3 Ü verzichten bei deiner Patientin.
… und eine Symphysenlockerung ist nicht unsere Baustelle 😉
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterHallo liebe Carina,
die Korrespondenzpflicht des HPs besagt, dass wir, sofern wir geburtsvorbereitend/-begleitend agieren, in der Kommunikation mit der die Schwangeren betreuenden Personal sein müssen (Gynäkologin, Hebamme).
Hr. Bramhoff vom BDH hat es mir für meinen Let’s Work Vortrag 2018 so erklärt, dass sowohl die Hebamme als auch wir einen Akteneintrag machen, dass wir voneinander wissen.
Ich mache bei der Erstanamnese eine Kopie des Mutterpasses, dort stehen auch die Adressen von Gyn und Hebamme und klingle dann kurz durch.
Wichtig ist, gerade beim Arbeiten mit Schwangeren, dass wir stets kompetent aufklären und vor allem, dass wir unsere Grenzen kennen!
Was das Informieren über unser Arbeiten mit TFM angeht, schicke ich dem Gyn eine Sonderbeilage “Auch was für Männer – therapeutische Frauen-Massage” zu.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterHallo liebe Yvonne,
das eine schließt das andere nicht aus – wie du jedoch schreibst: nicht beide Anwendungen an einem Tag.
Bei der TFM ist es so, dass wir am Fluss der Life Force arbeiten und die Gewebe harmonisieren (auf anderen Ebenen als es die Physiotherapie jetzt tun würde). Aber immer benötigen die Gewebe ZEIT, um die Korrekturen auch integrieren zu können.
Die Physiotherapie-Sitzungen werden normalerweise im wöchentlichen Abstand verordnet. Ich würde 2-3 Tage später dann mit TFM/Creative Healing behandeln.
Liebe Grüße aus Irland,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Claudia,
vielen Dank für deine Geduld 🙂
Nach einem Eingriff im Bauchraum (egal ob endoskopisch oder mit sichtbaren Bauchnarben) lassen wir für 6 bis 8 Wochen die Finger vom Bauch, damit die Narben durchgranulieren können (Info auf TFM-pedia).
Auch im TFM-Buch findest du Infos rund um die Narbenbehandlung (TFM S.149)
Diese Narbenbehandlng ist für mehrere Termine durchzuführen – du näherst dich zunächst berührungsfrei, um die Life Force generell über der Region anzuregen.
Erst, wenn du alle Verklebungen gelöst hast, kannst dich dem IV. Prinzip (Reponieren von Substanz) zuwenden.
Bei einer Hysterektomie sollten wir uns stets dem Verlust der Weiblichkeit bewußt sein (siehe dazu TFM S. 156), d.h. wir gehen sehr achtsam auch mit den emotionalen Narben um und achten auf vegetative Zeichen (diese findest du in deinem Skript beschrieben).
Bei Verlusten und Trauer unterstützen z.B. Nierenmodul und Herzmodul.
Zu den angesprochenen Senkungsbeschwerden: auch hier braucht es zwingend die Behandlung der Narben.
Post-OP kannst du also den Bauch aussparen und somit Module behandeln wie:
- LGB
- Nieren
- GB Becken + 3 Übungen (Patientin soll sich bitte am Küchentresen oder einem stabilen Stuhl festhalten, da es durch den Eingriff auch zu Statikveränderungen gekommen ist)
- Leber #1
- Milz
- Herz
Die Hämorrhoidal-Behandlung würde ich vorerst nicht anwenden.
Beste Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Birgit,
die Gonaden dürfen – in Kombination mit den Leberstreichungen – täglich stimuliert werden.
Bei der Kiwu-Paarmassage hat sich ein “Jour fixe” bewährt, d.h. 1x wöchentlich (und bitte entsprechend dem Zyklus an die Zeitfenster denken, an denen die GB Bauch 4- bzw. 2-teilig ist).
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Claudia,
Bluthochdruck ist eine komplexe Erkrankung, die von vielen Faktoren beeinflusst wird, und in einer “hausgemachten” Östrogendominanz (durch das “gute Progesteron”, das hier anscheinend ins Estradiol schiebt) ist es kein Wunder, dass sie auch einen hohen Blutdruck entwickelt hat.
Erhöhte Östrogenspiegel, wie sie in der ersten Phase der Wechseljahre vorkommen, führen zur Verengung der Blutgefäße, was wiederum den Blutdruck erhöht. Östrogen ist auch für die Retention von Wasser und Salze verantwortlich, was ebenfalls den Blutdruck erhöhen kann.
Nackenverspannungen können auch ursächlich für den Bluthochdruck sein (auch hier verengen sich Gefäße)
“Stress” auf’s System kann vieles sein – und selbst wenn sie keinen Zeitdruck hat, wirken dennoch genügend Faktoren als Stressoren im System der Patientin.
Dazu kommt auch: Bluthochdruckpatientinnen sind mit das schwierigste Klientele, da sie den Bluthochdruck meistens gar nicht erst wahrnehmen und auch nicht gewillt sind, etwas an ihrem Leben zu ändern.
Beim Creative Healing Bluthochdruck-Schema gilt: “Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.”
Wenn du sie flankierend mit dem Bluthochdruckschema aus dem Skript mitbehandelst (hier der TFMpedia-Artikel zum Bluthochdruck), braucht es 10 Einheiten, bis eine Blutdrucksenkung verlässlich wahrgenommen werden kann.Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterLiebe Sara,
bei ICSI kannst du das Fruchtbarkeitsschema bis zur Punktion ganz normal durchführen.
Anschließend lassen wir (bis zur 13. SSW) die Finger vom Bauch.
Nach dem Einschwemmen der Embryonen kannst du nach verlängerter LGB dann Leber #1 und Milz behandeln. Damit harmonisierst du das Immunsystem und hilft auch ansonsten den durch die Hormonbehandlung verlorenen Tritt wiederzufinden.
Den Frauen “in der Warteschleife” tut auch die Herzbehandlung sehr gut.
Liebe Grüße,
ClaudiaClaudia A. Pfeiffer
ForenverwalterHallo Nancy,
bitte entschuldige, ich habe deine Antwort zunächst übersehen (bitte für neue Fragen auch ein eigenes Thema eröffnen (du hattest deine Fragen ursprünglich unter Anjas Beitrag gepostet).
Hallo, eine Kundin von mir hat immer Blutungen beim Geschlechtsverkehr und danach, wenn dieser 1 Woche vor der Periode stattfindet. Auch ohne Sex hat sie ab und zu leichte Zwischenblutungen einige Tage vor der Periode. Sie fragt, was es sein könnte und was man dagegen tun kann? Ihr Gynäkologe kann ihr nicht weiterhelfen. Sie hat es schon mit Hormon-Crèmes probiert. Hat jemand Erfahrung, einen Tipp?
Ist deine Kundin eher in einer Östrogendominanz? (das könnte die Zwischenblutungen, die durch die Gelbkörperschwäche verursacht sind, erklären)
Ausserdem möchte sie wissen, wieviele Massagen es beim Mann braucht, bis man eine Veränderung in Spermiogramm nachweisen kann. Wahrscheinlich gibt es da gar keinen Richtwert, oder doch?
Eine Veränderung im Spermiogramm kann erst nach 3 Monaten nachgewiesen werden, denn es dauert durchschnittlich zwischen 64 bis 72 Tage, bis sich eine neue “Population” Spermien gebildet hat (= Spermatogenese).
Beeinflussende Faktoren der Spermatogenese sind z. B.
- Alter
- Krankheiten
- Ernährung
- Hormonstatus
- Umweltbedingungen
Ungesunder Lebenswandel, Fast Food, Rauchen beeinflussen die Spermatogenese negativ.
d.h. im Klartext, dass eine Spermiogrammverbessung mit dem Spermientuning mitbegleitet werden kann, der Mann aber auch entsprechende Änderungen in der Lebensweise vornehmen muss.
Liebe Grüße,
Claudia -
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