TFM – Integrative, sanfte Körpertherapie für die Frau!

Queenager – Wechseljahre als Chance

Passend zum Weltmenopausetag, der heute stattfindet, ist es an der Zeit, einen anderen Blick auf die Wechselzeiten des Frauseins werfen und die Wechseljahre als Einladung und Chance zu sehen, sich selbst neu zu begegnen: Inmitten hormoneller Umstellung, gesellschaftlichen Umbrüche und inneren Fragen erwacht eine neue Lebensqualität, die nicht auf Funktionieren, sondern auf Fühlen beruht.
Die Therapeutische Frauen-Massage begleitet genau diesen Übergang: sanft, körperlich und zugleich tief berührend. Sie hilft, die eigene Mitte zu spüren, “alte” Lasten loszulassen und sich in der eigenen Haut wieder zu Hause zu fühlen.

Wenn das Leben sich wandelt und wir uns mit ihm

Das vielzitierte „Abstellgleis“ als Sackgasse am Ende der fruchtbaren Frauenlebens war gestern!
Willkommen in einem neuen, kraftvollen Lebensabschnitt. Die Wechseljahre markieren nicht nur ein hormonelles Umschalten, sondern auch einen tiefgreifenden inneren Reifeprozess. Und dieser Wandel will nicht nur körperlich, sondern auch seelisch begleitet werden – liebevoll, bewusst und mit geerdeter Klarheit.

In der Therapeutischen Frauen-Massage verstehen wir diese Zeit als das Einläuten einer ganz neuen Weiblichkeit. Als Queenager – eine Frau, die ihre Krone nach innen trägt – erheben wir uns aus den alten Bildern und rollen unser Leben neu aus. Mit wachsender Souveränität, Sanftheit und der tiefen Erfahrung des Frauseins.

Ankommen im eigenen Körper

Nach Jahrzehnten des Funktionierens und der Fürsorge für andere sind die späten 40er und frühen 50er oft von der Frage geprägt: „Was will ICH eigentlich?“
Es ist also eine Zeit des Innehaltens, der Standortbestimmung und auch des körperlichen Loslassens: der Menstruationszyklus verstummt, das Nervensystem sucht nach neuen Ordnungen, der Körper verändert sich.

Hier beginnt die Kunst des inneren Sortierens:
Was darf gehen?
Welche Erfahrungen wiegen schwer im Lebensrucksack – und welche tragen mich?

In der TFM begleiten wir diesen inneren Prozess durch sanfte, bewusste Berührungsarbeit. Nicht um etwas zu „reparieren“, sondern mit der Absicht anzuregen, Prozesse in Gang zu bringe, auf dass sich das System ordne und stärke.

Die Krönung des Beckens

Ein Element der Grundbehandlung des Beckens ist der sogenannte Krönchengriff. Dieser Griff ist nicht nur anatomisch sinnvoll, indem er die Cauda Equina tonisiert, er lädt das Körpersystem symbolisch dazu ein, sich aufzurichten.
Wir können das Becken als Thron visualisieren. Im Becken sitzt die Urkraft und unsere schöpferische Mitte. In der TFM wird dieser Raum gewürdigt, sanft mobilisiert und tonisiert. Der Krönchengriff selbst ist dabei wie ein stiller, liebevoller Akt der Selbstermächtigung. Er richtet innerlich auf, damit wir uns daran erinnern, dass wir – selbst-bewußt- eine Krone tragen.

Klarheit, Sanftheit, Stärke

Der Weg zur inneren Königin führt weder über Härte noch eiserner Disziplin. Es ist ein Weg der Sanftheit und gleichzeitig von einer tiefen Kraft getragen. In der TFM arbeiten wir mit der eigenen Life Force, bringen sanft in dem Fluss und laden gleichzeitig dazu ein im eigenen Körper „anzukommen“.

Patientinnen berichten davon, dass das Fließen der Life Force sich in Zeichen äußert wie: besserem Schlaf, einem geordneten Verdauungssystem, einem gelösten Nacken, wiederkehrender Lust (körperlich wie emotional).
Diese Erfahrungen sind nicht zufällig: Sie sind Ausdruck einer tiefgreifenden somatischen Neuorientierung.

Die TFM als Spiegel der Reife

In der TFM-Ausbildung und den Arbeitskreisen wird Wert auf das Verstehen der hormonellen Prozesse und deren Ausdruck im Gewebe gelegt, allerdings geht es in den Wechseljahren nicht nur um Östrogen und Progesteron: es geht um die Integration dessen, was war, es geht um das Loslassen von Ballast und die Neuausrichtung auf das, was noch kommt.

TFM-Therapeutinnen berichten davon, dass gerade reifere Patientinnen sehr empfänglich für die Botschaften der TFM sind. Sie kommen nicht (nur) wegen körperlicher Symptome, sondern weil sie spüren: “Hier ist Raum für meine Bedürfnisse.” “Hier ist Zeit für MICH.” “Ich komme bei mir selbst an.” In dieser Haltung liegt eine Würde, die berührt.

Der Queenager in uns

Der Begriff Queenager ist nicht nur ein Wortspiel, sondern ein Bild für das, was wir Frauen in dieser neuen Lebensphase sein können: neugierig wie Teenager, aber mit der Würde und Tiefe einer Königin.

Als Queenager tragen wir Verantwortung – aber nicht mehr für alles. Wir wählen bewusst, was wir in unser Leben lassen, welche Beziehungen wir nähren und welche Impulse wir setzen. Wir wissen, wie wir uns selbst wieder erden. Und wenn wir es vergessen, führt uns der Körper zurück – durch Spannung, Symptom oder Erschöpfung.

Souveränität beginnt im Körper

Frauen, die regelmäßig mit TFM begleitet werden, berichten von tiefer Entspannung, besserem Schlaf, klareren Gedanken und einem stabileren Nervensystem. Nicht selten öffnen sich dadurch neue Lebensperspektiven, alte Rollenbilder dürfen gehen, neue Freiheit(en) entsteht.

Hierbei begegnet die Therapeutische Frauen-Massage dem Körper nie mit grober Manipulation, sondern mit Achtsamkeit und Respekt. Sie folgt vier klaren Prinzipien: Drainage, Umstimmung, Rhythmus und Integration – allesamt Aspekte, die gerade in der Übergangszeit der Wechseljahre wohltuend wirken und eine nachhaltige Stabilität fördern und über den Körper die Seele berühren.

Wenn Du noch mehr Lesefutter zum Thema Queenager wünscht, findest du dieses bei der Carstens Stiftung.

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