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Claudia Pfeiffer
Administrator

Liebe Melanie,

eine Zystenniere ist keine Kontraindikation für eine TFM-Behandlung. Da die Nieren durch die Zysten empfindlicher sein können, achte ganz besonders darauf, dass du die Drainagen sanft durchführst (so wie wir es im Kurs auch besprochen haben).

Bluthochdruck ist sehr oft vergesellschaftet mit einer Zystenniere (ebenso wie Blut im Urin, Schmerzen in der Nierengegend oder wiederkehrende Harnwegsinfekte. Es kann sein, dass auch Zysten in anderen Organen wie der Leber oder Bauchspeicheldrüse., entstehen.)

Sollte Schmerz vorherrschen, kannst du das I. Prinzip anwenden und dieses berührungsfreie Cupping auch der Klientin für zuhause vermitteln.

Da sich deine Klientin in den Wechseljahren (Perimenopause?) befindet, kann die TFM unterstützend und sanft auf das endokrine System wirken. Die unregelmäßige, aber lang andauernde Menstruation mit starker Blutung an mehreren Tagen spricht für eine hormonelle Dysbalance, was das Östrogen anbelangt.

Einen unregelmäßigen Zyklus findet man jedoch auch oft bei der gleichzeitigen Einnahme von Antidepressiva. Gerade SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) beeinflussen die Serotonin-Spiegel im Gehirn. Das Serotonin wirkt wiederum auf den Hypothalamus, der die Hormonproduktion in der Hypophyse steuert – dort werden FSH, LH gebildet, die den Menstruationszyklus regulieren.

Antidepressiva können Stress reduzieren, allerdings in manchen Fällen anfangs auch verstärken. Stress beeinflusst über das Cortisol ebenfalls den Menstruationszyklus. Veränderungen im psychischen Befinden können wiederum den Eisprung verzögern oder verhindern.

Du kannst ihr Gonaden + Leber #1, sowie auch die 3 Übungen anleiten, damit sie diese Mini-Module regelmäßig zuhause durchführen kann.

Ansonsten würde ich sie regelmäßig über das Hormonschema behandeln.

Herzliche Grüße zur guten Nacht,
Claudia

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