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Home Foren TFM- Inhaltlicher Austausch Restharn Antwort auf: Restharn

#17979
Claudia Pfeiffer
Administrator

Liebe Cornelia,

danke für deine Geduld – meine Antwort ist noch im alten Forum gelandet, was mir allerdings erst eben aufgefallen ist. (Mein Mann hat am Wochenende den Shop auf tfm.de umgezogen).

Gab es chirurgische Eingriffe im Beckenbereich?
Wie sieht ihr Stuhlgang aus? Leidet sie unter chronischer Verstopfung?
Ist deine Klientin übergewichtig? (das überschüssige Gewicht belastet den Beckenboden)
Wie waren ihre Geburten? (Mehrere Schwangerschaften und schwere Geburten können den Beckenboden auch schwächen und die Entstehung einer Rektozele begünstigen)
… das soll jetzt nicht despektierlich klingen, aber mit zunehmendem Alter verliert auch das Bindegewebe an Elastizität 🙁

Die Ursache(n) für die Rektozele sollte(n) natürlich entsprechend mitbegleitet werden, also Nahrungsempfehlungen aussprechen, um den Stuhl aufzulockern, bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion mit unterstützen (hier hast du z.B. den Hungerpunkt, den du mitbehandeln kannst).

Wir können bei Rektozele mitunterstützen:

Reponierung
Wichtiger Hinweis: bei Vernarbungen im Bauchraum ist vor Anwenden des IV. Prinzips zunächst für 3-4 Behandlungstermine folgendes Schema anzuwenden:

LGB
Nieren
GB Becken
Ischias
Hämorrhoidalmodul – mit dem Fokus deiner Visualisierung auf die Straffung des Enddarms und die Stärkung der Scheidenwand.
3 Übungen im Anschluss
Dieses kann, nachdem die Vernarbungen und Adhäsionen gelöst sind (siehe oben), dann viszeral erweitert werden:

LGB
GB Bauch
Harnblasen-Modul – mit Fokus auch wieder auf die Struktur des Darms, die wir reponieren möchten, damit sie
Bindegewebsstärkung über:

Minimalschema (siehe auch Thema Senkungsbeschwerden in der TFM*Pedia)
LGB
Leber #1
Milz

bzw.

LGB
GB Bauch
Leber
Milz

Liebe Grüße,
Claudia

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