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Liebe Claudia,
Bluthochdruck ist eine komplexe Erkrankung, die von vielen Faktoren beeinflusst wird, und in einer “hausgemachten” Östrogendominanz (durch das “gute Progesteron”, das hier anscheinend ins Estradiol schiebt) ist es kein Wunder, dass sie auch einen hohen Blutdruck entwickelt hat.
Erhöhte Östrogenspiegel, wie sie in der ersten Phase der Wechseljahre vorkommen, führen zur Verengung der Blutgefäße, was wiederum den Blutdruck erhöht. Östrogen ist auch für die Retention von Wasser und Salze verantwortlich, was ebenfalls den Blutdruck erhöhen kann.
Nackenverspannungen können auch ursächlich für den Bluthochdruck sein (auch hier verengen sich Gefäße)
“Stress” auf’s System kann vieles sein – und selbst wenn sie keinen Zeitdruck hat, wirken dennoch genügend Faktoren als Stressoren im System der Patientin.
Dazu kommt auch: Bluthochdruckpatientinnen sind mit das schwierigste Klientele, da sie den Bluthochdruck meistens gar nicht erst wahrnehmen und auch nicht gewillt sind, etwas an ihrem Leben zu ändern.
Beim Creative Healing Bluthochdruck-Schema gilt: “Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.”
Wenn du sie flankierend mit dem Bluthochdruckschema aus dem Skript mitbehandelst (hier der TFMpedia-Artikel zum Bluthochdruck), braucht es 10 Einheiten, bis eine Blutdrucksenkung verlässlich wahrgenommen werden kann.
Liebe Grüße,
Claudia