Intensives Lernen für maximalen Erfolg
Wer sich zur Therapeutischen Frauen-Massage informiert und sich für den Basiskurs interessiert, stolpert gerne über diese Zahl: nur acht Plätze.
In Zeiten, in denen Webinare mit hunderten Teilnehmerinnen „normal” geworden sind, wirkt das beinahe aus der Zeit gefallen, was es, in der besten Bedeutung des Wortes, auch ist.
Warum TFM unter die Hände muss
TFM lässt sich nicht aus Büchern allein lernen. Du kannst Anatomie verstehen und Wirkmechanismen aus Studien erschließen, doch die Qualität einer Berührung entsteht erst im eigenen Tun: im feinen Spüren von Temperaturunterschieden in den Geweben und deren Spannung und ob deine Hand gerade zu fest, zu schnell oder genau richtig arbeitet. Im Moment, in dem eine Kollegin ganz konkret Rückmeldung gibt.
Der Basiskurs richtet sich vornehmlich an Fachfrauen aus heilkundlichen Berufen, an Heilpraktikerinnen, Hebammen, Ärztinnen und Physiotherapeutinnen, die ihre gynäkologische und psychosomatische Arbeit um eine Methode erweitern möchten, die zwar über die Hände geschieht, aber strukturell, vegetativ und energetisch gleichermaßen wirkt.
In einer Gruppe von acht Fachteilnehmerinnen sehe ich jede Hand. Ich sehe, wer noch zögert, wer die Sanftheit der Streichung und das zu behandelnde Areal noch sucht und wenn die Konzentration auf den Behandlungsschritt auch nur kurz wegrutscht. Ich kann direkt korrigieren, noch bevor sich Bewegungsmuster festsetzen, die später schwer wieder zu lösen sind. Deine Fragen werden nicht zu Fragen einer anonymen Mehrheit, sondern sie werden zu deinen Antworten, mit deinem Hintergrund und auf Basis deiner Vorerfahrung und dem körperlichen Zugang zu derjenigen, mit der du gerade arbeitest.
Im Kurssetting wechselst du immer wieder die Perspektive: Du lernst theoretisch, behandelst, und du wirst behandelt. Immer mit meiner Referenz. Wer nie selbst auf der Liege gelegen hat, weiß nicht, wie sich ein zu fester Griff anfühlt oder wie viel eine ruhige Hand am Bauch tatsächlich vermag. Ein solch doppeltes Lernen funktioniert nur, wenn die Gruppe klein genug bleibt, und jede Teilnehmerin ausreichend Zeit auf beiden Seiten der Liege verbringt. In acht Frauen begegnen sich außerdem verschiedene Körper und unterschiedliche Gewebe, die ihre eigene Geschichte widerspiegeln… und du übst nicht an einem idealisierten Modell, sondern an realen Menschen: ebenso wie du sie nach deinem Seminar auch in der täglichen Praxis behandeln wirst.
Was Luxus in der TFM-Ausbildung wirklich meint
Selbstredend hat eine Ausbildung in der Kleingruppe einen anderen Preis als eine Massenveranstaltung und gemessen an dem, was du mitnimmst, ist sie preiswert: Du erhältst persönliche Begleitung und ein Setting, das dir Substanz vermittelt. Das 8er-Format ist mein didaktisches Setting, das ich seit über 15 Jahren in dieser Form unterrichte und kontinuierlich verfeinert habe. Die Lernkurve ist hoch, die TFM ist nach dem Basiskurs direkt in der Praxis einsetzbar. Du erlernst eine Methode, die deine therapeutische Arbeit verändert und dich ein Berufsleben lang trägt. „Luxus” steht im Erlernen der TFM für Zeit, Raum und ungeteilte Aufmerksamkeit: in unserer schnelllebigen Zeit, die auf Massenware baut, ist dies kostbar und das 8er-Setting macht sie für dich und deine Gruppe gleichzeitig verfügbar.
Drei Kurstage, ein Lernfeld
Acht Fachfrauen, die sich an 3 intensiven Kurstagen gemeinsam auf die TFM einlassen, bilden ein eigenes kleines Lernfeld. Es entstehen Verbindungen, die oft über den Kurs hinaus tragen, in kollegialen Austausch, in Supervision, in geteilte Praxisfragen. Das ist kein Nebeneffekt, sondern Teil dessen, was eine Methode wie TFM braucht, um wirklich Wurzeln zu schlagen.
Die TFM-Kleingruppentermine findest du hier. Falls es gerade keine freien Plätze mehr geben sollte, kannst du dich unverbindlich in die Warteliste eintragen.
Hinweis: Das 8er-Setting ist nicht der einzige Weg, mit mir zu arbeiten. Wer eine sehr individuelle Begleitung sucht, oder wer geografisch oder zeitlich gebunden ist, findet im Online-Einzelformat eine genauso „ernsthafte” Form des Lernens, mit ungeteilter Aufmerksamkeit auf eine einzige Lernende. Beide Formate haben ihren eigenen Charakter und ihre eigene Tiefe. Was sie verbindet, ist der Anspruch, dass du am Ende wirklich behandeln kannst und dich in deiner Arbeit sicher fühlst.
Wie immer schreibe ich aus der Praxis für die Praxis.
Claudia A. Pfeiffer


